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15.12.2019

Jan
6

06.01.2020

   

Lechtal III

Im Jahr 2019 führte die Wandergruppe des TV Germania zum dritten Mal ihr Jahresevent im Lechtal durch.

Leider war das Wetter anders als in den beiden Vorjahren nur suboptimal, so dass im diesjährigen Bericht die Indoor-Aktivitäten im Vordergrund stehen, während bisher, der interessierte Leser erinnert sich, die tollen Seitentäler beziehungsweise die formidablen Hütten Thema dieser Berichte waren.

Zum einen war die Verpflegung wie immer hervorragend. Neben dem obligatorischen Salatbuffet wurden Vorspeisen à la „würzige Hühnerflügerl mit Liptauer-Topfen Espuma“ oder „Terrine vom Lechtaler Wildfleisch mit Rotweinzwetschken“ angeboten. Als Hauptspeisen gab es Köstlichkeiten wie „ Spaghetti mit Garnelen-Jakobsmuschel Tomatenragout“ oder „ Steirisches Backhendl in Kürbiskernen gebacken mit lauwarmen Kartoffelsalat“. Auch Desserts wie „Birnentartlet mit gerösteten Haselnüssen“ oder „Grießflammerie mit Waldbeerenragout“ füllten die Kalorienspeicher der Wandersburschen auf.

Andererseits konnten die müden Knochen der TV-ler im umfangreichen Wellnessbereich des Hotels wieder auf Betriebstemperatur gebracht werden. Neben mittlerweile ja fast selbstverständlichen diversen Saunen, Infrarotleuchten und ausgiebigen Ruheräumen war ein Naturpfad im Außenbereich das Highlight. Dort konnte man nach dem Schwitzen die vom Wandern am meisten betroffenen Extremitäten durch Ablaufen verschiedener Untergründe wie Schotter, Kiesbett, Waldboden, Tannenzapfen oder Rasen wieder flottmachen.

Natürlich haben wir trotz des widrigen Wetters auch Outdoor-Aktivitäten entwickelt. Der längste Tagesmarsch führte uns diesmal ins Gebiet Warth/Lech, wo wir unter anderem den Körbersee streiften, der nur zu Fuß zu erreichen ist und vom Tourismusverband im Jahr 2017 zum schönsten Ort Österreichs gekürt wurde.

Auf dem Rückweg von Oberlech nach Lech passierten wir noch ein Luxuschalet, das für einen Obolus von € 1.600,00 gemietet werden konnte. Vielleicht sollte ich nicht vergessen zu erwähnen, dass es sich dabei um einen Stundenpreis handelt, mithin müssten für dieses Domizil schlappe € 270.000 pro Woche berappt werden. Nach kurzer Diskussion in der Gruppe entschieden wir uns bis auf weiteres dieses Ziel nicht weiterzuverfolgen. Aber wie wusste schon ein weiser Mann vor über 2500 Jahren: „Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt...“Text: Hans-Peter Stumpf

Foto: Frank Kucs
Von links nach rechts: B. Nahm, C. Schwöbel, H.P. Stumpf, J. Herzog, F. Mahler, K. Scharf

   
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